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Seit über 160 Jahren ist Castelfidardo an der italienischen Adriaküste die Welthauptstadt des Akkordeonbaus. Hier, wo die Akkordeon-Industrie 1863 ihren Anfang nahm, entstehen bis heute die Instrumente von Bugari Armando – in echter Handarbeit, Instrument für Instrument.

Die Familie Bugari

Alles begann mit Enrico Bugari, der selbst Akkordeon spielte und seine eigene Werkstatt gründete. Seine Instrumente überzeugten schnell und wurden bald in die ganze Welt verkauft. 1961 übergab Nello Bugari den Betrieb an seinen Sohn Armando – die Geburtsstunde der „Armando Bugari srl“. Auch nach einem schweren Unfall in den 1980er-Jahren, der ihn an den Rollstuhl fesselte, ließ es sich Armando nicht nehmen, täglich in die Werkstatt zu kommen und die Produktion mit wachem Auge zu begleiten.

Aufstieg zur Weltmarke

In den 1980er- und 1990er-Jahren expandierte Bugari Armando weltweit und wurde zu einer der wichtigsten und angesehensten Marken im Akkordeonbau. 2007 übernahm das Unternehmen die Firma Zero Sette und die Marke Giulietti. 2012 folgte eine eigene Photovoltaik-Anlage für saubere Energie, 2019 eine internationale Investitionspartnerschaft, die die Spitzenstellung im weltweiten Export sicherte – bei gleichbleibender Fertigung „Made in Castelfidardo“.

Heute

Heute fertigen rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Standardbass-, Bayan- und Convertor-Akkordeons – ausschließlich am Stammsitz in Castelfidardo, aus den besten italienischen Komponenten. Die Produktion leitet Gianluca Gobbetti – und inzwischen arbeitet auch sein Sohn Seite an Seite mit ihm, so wächst das Handwerk in die nächste Generation hinein. Enricos Leitsatz gilt bis heute: „Qualität setzt sich durch.“

„Ein Mensch, der mit seinen Händen arbeitet, ist ein Arbeiter. Wer mit Händen und Kopf arbeitet, ist ein Handwerker. Aber wer mit Händen, Kopf und Herz arbeitet, ist ein Künstler.“

Die Geschichte von Bugari Armando

Aus der Produktion in Castelfidardo

Zwei Einblicke in die Fertigung – jedes Bugari entsteht in echter Handarbeit.

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